167 Tonnen Uran werden Jahr für Jahr mit dem Dünger auf die
Felder gekippt, so schätzt das Umweltbundesamt. Hintergrund ist, dass vor allem
die Rohphosphate aus den Schwellenländern Afrikas viel natürliches Uran
enthalten. Da sie aber billiger sind als uranarme Phosphaterze aus Russland
beispielsweise, werden sie von den Düngemittelherstellern bevorzugt. Die
Bundesregierung tut sich schwer damit, vermutlich gibt es auch eine gute Lobby.
Aber nachhaltig kann man so eine Landwirtschaft wirklich nicht nennen, Frau
Aigner. Denn das Uran akkumuliert sich im Boden Jahr für Jahr und irgendwann
ist der Boden so kontaminiert, dass er nicht mehr nutzbar und das Grundwasser
ungenießbar ist. Aber unsere Enkel haben ja erst das Nachsehen, daher kann man
sich mit einem Grenzwert fürs Uran ja noch etwas Zeit lassen. Also
weitermachen. Oder doch nicht?
Die gute Nachricht aber ist, jeder kann sein Düngemittel
selbst testen und entscheiden ob er nicht doch ein uranärmeres nimmt. Das gilt
natürlich auch für die Hobbygärtner. Einen Geigerzähler braucht man dazu auch
nicht, man kann sich einfach an das halten was das Bundesamt für Strahlenschutz
empfiehlt: Radon-Messdosen, die auch für einfache Messungen in Wohnräumen
genutzt werden.
Mehr dazu unter:
http://www.opengeiger.de/DuengerRadonTest.pdf
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