Wer an Geigerzähler denkt, denkt an Hochspannung und die Entdeckung der Radioaktivität zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Kernforschung heute wird dagegen mit superteurem und komplizierten Equipment gemacht. Können wir da noch mit einfachem billigen Bastelmaterial solche anspruchsvollen Aufgaben wie eine Radonmessung angehen? Der Grenzwert, den die WHO vorschlägt sind 200 Atome in einem Kubikmeter Luft. Können wir mit einem selbstgebauten Gerät wirklich einzelne Atome in einem Kubikmeter Luft zählen? Yes, we can. Eine kleine "Solarzelle" tuts. Oder besser gesagt eine Photodiode, deren Gehäuse man öffnen muss, so dass die beim Zerfall freiwerdende Alphastrahlung auch hinkommt. Denn nicht nur Sonnenstrahlung erzeugt Strom in einem Silizium-Halbleiter. Den Verstärker den man noch braucht bis man die Atome zählen kann, den kann man auch als Schüler löten - wenn man es gezeigt bekommt. Aber dazu ist die Webseite ja da. Statt der Hochspannung genügen dann auch eine 9V Batterie als Stomversorgung. Und so weit ist man dann von hochmodernem Equipment mit Reinst-Germanium Detektoren auch nicht weg, höchstens im Preis. Denn die Kosten für einen solchen Eigenbau der liegt eher im zweistelligen Bereich.
http://www.opengeiger.de
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen